Knoblauchrauke

Die Knoblauchrauke wartet schon lange darauf, dass ich von ihr erzähle…denn sie ist eine neue geschätzte Verbündete von mir.

Alliaria petiolata….lass dir das mal auf der Zunge zergehen….am besten laut….Alliaria petiolata. …ich finde das spricht sich toll aus und hat einen Klang 🙂

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Lauchhederich wird die Knoblauchrauke auch genannt. Wie der Name schon verrät….sie schmeckt nach Knoblauch. Das tolle an ihr ist, es ist nicht so intensiv anhaltend… denn mich stört beim Knoblauch oft der Geruch in meinem Mund, lange nachdem ich ihn gegessen habe. Das ist bei der Knoblauchrauke nicht so! Ihr Geschmack ist wunderbar ohne anhaltende Geruchnebenwirkungen.

Einmal erkannt, findet man sie auch leicht wieder. Sie wächst häufig am Waldrand und Wegränder, sie mag nährstoffreiche Böden.

Beim zerreiben der Blätter verströmt sie ihren unverkennbaren Duft. Daher auch kaum zu verwechseln. Sonst ähnelt sie ein bisschen der Brennessel…wobei ihre Blätter nach obenhin deutlich keiner werden. Und…sie hat keine Nesseln!

Am besten erntet man sie vor der Blüte, da ist sie am intensivsten und noch vitaminreicher (reichlich A und C) ist. Jedoch lasse ich mich auch danach nicht davon abhalten sie zu sammeln, denn sie schmeckt wunderbar im Salat, als Pesto und im BUTTER.

Ein Pesto im Kühlschrank zu haben ist ein Geheimtipp, um allen anderen Speisen quasi ein würziges Sahnehäubchen aufzusetzen…und das wunderschöne Grün von dem Pesto! Eine Augenweide, ehrlich.

Rezept Pesto – einfach

Knoblauchrauke kleinhaken, mit Olivenöl übergießen, etwas salzen….fertig 🙂

Ich habe einen kleinen Mixer, gebe alles rein. Im Handumdrehen fertig. In ein Glas gefüllt, hält es lange im Kühlschrank.

Auch ganz einfach, doch imponierend…

Knoblauchrauken Butter

Eine Handvoll Blätter kleinhaken, mit etwas Salz unter die weiche Butter rühren….voila….

Lässt sich auch wieder super im Kühlschrank aufbewahren. Hunger? Knoblauchraukenbutter aufs Brot, in den Ofen….mhmm Knoblauchbrot mal etwas anderes. Auch ohne backen zum Käsebrot ein Hit!

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Wenn du sie jetzt suchen gehst, findest du sie schon mit langen Schoten, die Samen. Sie können auch in der Küche verwendet werden, sowie die Wurzeln. Beide Pflanzenteile bringen Schärfe und wurde früher wirklich als Pfefferersatz verwendet. Ich habe aber NOCH keine Erfahrung gemacht.

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Dass sie eine Verbündete ist, merke ich auch daran, dass ich einmal ihren Geruch wahrgenommen habe, ohne in ihrer Nähe zu sein….nur weil ich von ihr erzählte….und es war nicht nur die Erinnerung an den Duft….

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